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Allround-In-Ear vs. Sport-In-Ear

Unterschiedliche In-Ear Konzepte sorgen je nach dem, für welche Anwendung sie gedacht sind, für ein optimales Ergebnis. Wir sprechen hier auch von Generalisten und Spezialisten, Bereits in der Produktentstehungsphase muss früh entschieden werden, welchen Weg man einschlagen möchte und ob dabei ein Allround-In-Ear oder ein Sport-In-Ear herauskommen soll. Beide haben Stärken und Schwächen, die es bei der Auswahl zu berücksichtigen gilt.

Es gibt im Grunde grob ausgedrückt drei Arten von In-Ears, die sich wiederum innerhalb ihrer Machart noch weiter differenzieren lassen. High-End In-Ears, In-Ears die als Allrounder im Alltag glänzen und Sport-In-Ears für den Einsatz im Training oder beim Workout. Nun wird sicherlich so gut wie niemand auf die Idee kommen, seinen High-End In-Ear wie beispielsweise unseren Xelento beim Mountain-Biken zu verwenden. Dazu bietet sich dann doch eher entweder ein spezialisierter Sport In-Ear oder auch ein sehr guter Allround-In-Ear an.

Merkmale eines Sport-In-Ears

Schauen wir uns zunächst den Sport-In-Ear genauer an. Es gibt In-Ears, die ganz eindeutig auf den Sportbereich spezialisiert sind und denen dies ähnlich wie bei Sportschuhen eindeutig durch ihre äußere Gestaltung anzusehen ist. Schon allein das leichte Gewicht, der zierliche Gehäusekörper und auch – dank Bluetooth – die fehlenden Kabel sprechen für die In-Ears.

Ästhetik spielt bei Sport-In-Ears eine große Rolle. Sie haben oftmals ein viel auffälligeres Design als Allround-In-Ears. So finden sich textilartige Strukturen, flexible sowie reflektierende Kunststoffmaterialien und Hochglanz-Elemente wie bei erwähnten Sportschuhen wieder. Die besondere Formensprache und der optische Ausdruck des Designs sorgen für eine dynamische, sportliche Betonung. Ebenfalls von besonderer Bedeutung ist bei Sport In-Ears auch ein stabiler, robuster Aufbau. Auch sollten sie feuchtigkeits- sowie schweißresistent und auch wasserdicht sein.

Sicherheit und Komfort sind weitere wichtige Faktoren. Bei der Sicherheit kommt es zunächst auf einen guten, sicheren Sitz im Ohr und entsprechende Fixierung am Ohr oder auch an der Kleidung an. Schließlich wäre es unterwegs beim Fahrradtraining geradezu verheerend, wenn der In-Ear aus dem Ohr fällt oder sich das Kabel verheddert. Damit der In-Ear an Ort und Stelle bleibt, sind spezielle Ear-Hooks mit Einrast-Mechaniken erforderlich. Zwar sind diese anfangs etwas umständlich bei der Anwendung, aber wenn sie fixiert sind, bleibt der In-Ear fest im Ohr. Von den klanglichen Auswirkungen ergo Verschlechterungen, die sich daraus ergeben, gar nicht erst gesprochen.

Sport-In-Ears müssen eine gewisse Robustheit mitbringen, denn im Sport geht es gerne mal zur Sache. So versteht es sich, dass für diesen Zweck die Kabel widerstandsfähiger und steifer konstruiert werden müssen und oftmals auch ein größeres Gehäuse erforderlich ist, um beispielsweise bei Bluetooth® Sport-In-Ears auch dort die gesamte Technik unterzubringen. Der hier erlangte Vorteil geht dann oftmals zulasten des Komforts.

Sport-In-Ears sollten aber neben der passiven auch eine aktive Sicherheit bieten, denn schließlich bewegt man sich mit ihnen auch im Straßenverkehr und ist somit erheblichen Gefahrenquellen ausgesetzt, die man auch „hören“ sollte. Sitzt ein Sport-In-Ear also „bombenfest“, kann er durch die dichte Außenabschottung durchaus bis zu 20 db dämpfen, was bei Bewegung im Freien durchaus problematisch werden kann. So beispielweise beim Radfahren, bei welchem eine uneingeschränkte Reaktionszeit wichtig ist. Abhilfe schaffen hier Sport-In-Ears, die nicht direkt im Ohrkanal sitzen, sondern an diesem nur anliegen (Ohrknopfhörer).

Aus diesen Erwägungen heraus und weil Sport-In-Ears per se mit einer guten Dämpfung aufgrund ihres festen Sitzes ausgestattet sind, finden sich kaum Noise Cancelling In-Ears in diesem Bereich. Noise Cancelling erfordert zudem zusätzliche Akkuleistung und Technik, was zu mehr Gewicht und mehr Bauteilen führen würde.

Für den Sport beispielsweise beim Laufen oder auch beim Radfahren sind drahtlose, also komplett kabellose, In-Ears besonders praktisch. Sogenannte True Wireless Modelle verzichten auf Verbindungskabel zwischen den beiden Treibergehäusen. Der Nachteil hier ist, dass die Technik und der wiederaufladbare Akku in den Gehäusen selbst untergebracht werden müssen, was diese verhältnismäßig schwer und klobig macht. Außerdem verstärkt dies die Gefahr, dass sich der In-Ear bei nicht sicherem Sitz durch Vibration und Bewegung heraus löst. Einen komfortableren Sitz bieten hier wiederum In-Ears mit einem Kabel- bzw.  Nackenband, das die Technik aufnimmt und die beiden In-Ears miteinander verbindet. Durch die Zugentlastung und das Aufliegen am Nacken sind sowohl Sitz als auch Sicherheit auf einem sehr hohen Niveau.

Stichwort Fernbedienbarkeit: Hier bietet sich das Nackenband zur besseren Bedienbarkeit ohne zusätzliche Gehäuse an und bietet wie die Allround-In-Ears eine intuitive Regelung von Lautstärke und Trackanwahl. Anders verhält es sich bei True Wireless In-Ears, speziell im Sportbereich, wenn die Bedienung direkt am Hörer selbst erfolgen soll. Hier muss von filigraner Technik abgesehen werden, denn im Sport geht es durchaus mal hektisch zur Sache. Entsprechend muss auch mit Handschuhen eine Bedienbarkeit gegeben sein. Daher müssen die Bedienelemente für ein haptisches Feedback größer und robuster ausfallen, was wiederum in Sachen Optik Eleganz-Einbußen nach sich zieht.

Das Tracking und die Pulsmessung stellt bei so manchen Sport-In-Ears auch ein gerne gesehenes Feature dar. Zwar treibt der technische Aufwand einer Ohrpulsmessung die Kosten in die Höhe, aber dafür spart man sich ein umständlich anzubringendes und oftmals störendes Brustband. Auch entschädigt unter anderem die Möglichkeit, die Daten via Bluetooth®-Schnittstelle und App ans Smartphone oder an den Rechner zu übermitteln, um so eine optimale Auswertung der sportlichen Leistungen zu erhalten.

Merkmale eines Allround-In-Ears

Was spricht für den Allround-In-Ear beim Sport? Sport In-Ears eignen sich ganz vortrefflich für den Sport, aber fordern aufgrund ihrer Konzeption in vielen anderen Belangen Kompromisse ein. Das lässt also im Umkehrschluss die Frage aufkommen, ob sich Allround-In-Ears nicht ebenso im Sport verwenden lassen.

Eindeutig besser ist der Tragekomfort, denn ein Allround-In-Ear ist durch die fehlenden Stabilisierungselemente deutlich entspannter zu tragen. Eine flache Bauform ist im Alltag gerade dann besonders nützlich, wenn Musik beim Entspannen im Liegen gehört werden soll. Was wird sich der eine oder andere fragen, hat das nun mit Sport zu tun? Nun, es gibt beispielsweise Yoga und bei manchen Übungen auf der Matte muss der Kopf eben auf dieser abgelegt werden.

Bei beyerdynamic haben unsere In-Ear Kopfhörer der BYRD-Familie aufgrund der speziellen Gehäusegeometrie und der flachen Bauweise einen besonders sicheren, festen und komfortablen Sitz, so dass Sporthaken nicht erforderlich werden. Auch bei Bewegung fällt das Treibergehäuse nicht aus dem Ohr. Durch die fehlenden Arretierungshaken am Ohr ergibt sich auch nicht die übliche Plackerei bei Einsetzen und Abnehmen der In-Ears.

Allround-In-Ears bieten auch den Vorteil, dass sie auf kleine Details Wert legen, die bei Sport-In-Ears eher als nebensächlich eingestuft werden. So beispielsweise das Eindringen von Cerumen, das im Laufe der Zeit die Schallaustrittsöffnung zusetzt. Statt umständlichen Reinigungsversuchen bietet sich hier die Möglichkeit, den Cerumenschutz im Sinne einer nachhaltigen Langlebigkeit auszutauschen. Der entsprechend konstruierte Aufsatz ist als Ersatzteil kostengünstig erhältlich. So muss nicht der gesamte In-Ear ersetzt werden, sondern kann lange im Einsatz bleiben.

Bei regelmäßiger und intensiver Nutzung auf dem Weg zur Arbeit, im Zug, oder bei entspannten Momenten auf dem Sofa, aber auch beim Einsatz im sportlichen Kontext bieten unsere Allround-In-Ears sowohl guten Klang als auch hohen Tragekomfort. Während sich Sport-In-Ears mit einer betonteren Spielweise im Bass hervorheben, was für mehr Motivation und Dynamik sorgen soll, bewegen sich die BYRD In-Ears mit guter Sprachverständlichkeit innerhalb eines ausgewogenen und neutral abgestimmten Klangbilds. Auch bieten sich wie beim beyerdynamic Bluetooth® In-Ear Blue BYRD, der nicht wie ein reiner Sport-In-Ear aus Gewichtsgründen auf jedes Gramm achtet, durch den Einsatz eines leistungsfähigen Akkus im Kabel auch genügend Reserven für rechenintensive Anwendungen.

Was ist für mich am besten?

Die Entscheidung hinsichtlich eines Sport-In-Ears oder eines Allround-In-Ears hängt von den persönlichen Anforderungen und Erwartungen ab. Mit Sport-In-Ears lassen sich auch im Einsatz unter widrigen Bedingungen, sei es bei Wind, Wetter oder selbst bei hoher mechanischer Beanspruchung, optimale Ergebnisse erzielen, allerdings auf Kosten von Komfort und Handhabung. Wer den In-Ear gelegentlich beim Sport aber auch in Alltagssituationen nutzen will, der wird mit einem Allround-In-Ear sicherlich besser fahren. Klangliche Neutralität und Tragekomfort und eine ansprechende Optik spielen Allround-In-Ears hier in die Karten. So lassen sich sowohl sportliche als auch klangliche Ansprüche perfekt in Einklang bringen.

Allround-In-Ear vs. Sport-In-Ear

Unterschiedliche In-Ear Konzepte sorgen je nach dem, für welche Anwendung sie gedacht sind, für ein optimales Ergebnis. Wir sprechen hier auch von Generalisten und Spezialisten, Bereits in der Produktentstehungsphase muss früh entschieden werden, welchen Weg man einschlagen möchte und ob dabei ein Allround-In-Ear oder ein Sport-In-Ear herauskommen soll. Beide haben Stärken und Schwächen, die es bei der Auswahl zu berücksichtigen gilt.

Es gibt im Grunde grob ausgedrückt drei Arten von In-Ears, die sich wiederum innerhalb ihrer Machart noch weiter differenzieren lassen. High-End In-Ears, In-Ears die als Allrounder im Alltag glänzen und Sport-In-Ears für den Einsatz im Training oder beim Workout. Nun wird sicherlich so gut wie niemand auf die Idee kommen, seinen High-End In-Ear wie beispielsweise unseren Xelento beim Mountain-Biken zu verwenden. Dazu bietet sich dann doch eher entweder ein spezialisierter Sport In-Ear oder auch ein sehr guter Allround-In-Ear an.

beyerdynamic Beat BYRD

Merkmale eines Sport-In-Ears

Schauen wir uns zunächst den Sport-In-Ear genauer an. Es gibt In-Ears, die ganz eindeutig auf den Sportbereich spezialisiert sind und denen dies ähnlich wie bei Sportschuhen eindeutig durch ihre äußere Gestaltung anzusehen ist. Schon allein das leichte Gewicht, der zierliche Gehäusekörper und auch – dank Bluetooth – die fehlenden Kabel sprechen für die In-Ears.

Ästhetik spielt bei Sport-In-Ears eine große Rolle. Sie haben oftmals ein viel auffälligeres Design als Allround-In-Ears. So finden sich textilartige Strukturen, flexible sowie reflektierende Kunststoffmaterialien und Hochglanz-Elemente wie bei erwähnten Sportschuhen wieder. Die besondere Formensprache und der optische Ausdruck des Designs sorgen für eine dynamische, sportliche Betonung. Ebenfalls von besonderer Bedeutung ist bei Sport In-Ears auch ein stabiler, robuster Aufbau. Auch sollten sie feuchtigkeits- sowie schweißresistent und auch wasserdicht sein.

Sicherheit und Komfort sind weitere wichtige Faktoren. Bei der Sicherheit kommt es zunächst auf einen guten, sicheren Sitz im Ohr und entsprechende Fixierung am Ohr oder auch an der Kleidung an. Schließlich wäre es unterwegs beim Fahrradtraining geradezu verheerend, wenn der In-Ear aus dem Ohr fällt oder sich das Kabel verheddert. Damit der In-Ear an Ort und Stelle bleibt, sind spezielle Ear-Hooks mit Einrast-Mechaniken erforderlich. Zwar sind diese anfangs etwas umständlich bei der Anwendung, aber wenn sie fixiert sind, bleibt der In-Ear fest im Ohr. Von den klanglichen Auswirkungen ergo Verschlechterungen, die sich daraus ergeben, gar nicht erst gesprochen.

Sport-In-Ears müssen eine gewisse Robustheit mitbringen, denn im Sport geht es gerne mal zur Sache. So versteht es sich, dass für diesen Zweck die Kabel widerstandsfähiger und steifer konstruiert werden müssen und oftmals auch ein größeres Gehäuse erforderlich ist, um beispielsweise bei Bluetooth® Sport-In-Ears auch dort die gesamte Technik unterzubringen. Der hier erlangte Vorteil geht dann oftmals zulasten des Komforts.

Sport-In-Ears sollten aber neben der passiven auch eine aktive Sicherheit bieten, denn schließlich bewegt man sich mit ihnen auch im Straßenverkehr und ist somit erheblichen Gefahrenquellen ausgesetzt, die man auch „hören“ sollte. Sitzt ein Sport-In-Ear also „bombenfest“, kann er durch die dichte Außenabschottung durchaus bis zu 20 db dämpfen, was bei Bewegung im Freien durchaus problematisch werden kann. So beispielweise beim Radfahren, bei welchem eine uneingeschränkte Reaktionszeit wichtig ist. Abhilfe schaffen hier Sport-In-Ears, die nicht direkt im Ohrkanal sitzen, sondern an diesem nur anliegen (Ohrknopfhörer).

Aus diesen Erwägungen heraus und weil Sport-In-Ears per se mit einer guten Dämpfung aufgrund ihres festen Sitzes ausgestattet sind, finden sich kaum Noise Cancelling In-Ears in diesem Bereich. Noise Cancelling erfordert zudem zusätzliche Akkuleistung und Technik, was zu mehr Gewicht und mehr Bauteilen führen würde.

Für den Sport beispielsweise beim Laufen oder auch beim Radfahren sind drahtlose, also komplett kabellose, In-Ears besonders praktisch. Sogenannte True Wireless Modelle verzichten auf Verbindungskabel zwischen den beiden Treibergehäusen. Der Nachteil hier ist, dass die Technik und der wiederaufladbare Akku in den Gehäusen selbst untergebracht werden müssen, was diese verhältnismäßig schwer und klobig macht. Außerdem verstärkt dies die Gefahr, dass sich der In-Ear bei nicht sicherem Sitz durch Vibration und Bewegung heraus löst. Einen komfortableren Sitz bieten hier wiederum In-Ears mit einem Kabel- bzw.  Nackenband, das die Technik aufnimmt und die beiden In-Ears miteinander verbindet. Durch die Zugentlastung und das Aufliegen am Nacken sind sowohl Sitz als auch Sicherheit auf einem sehr hohen Niveau.

Stichwort Fernbedienbarkeit: Hier bietet sich das Nackenband zur besseren Bedienbarkeit ohne zusätzliche Gehäuse an und bietet wie die Allround-In-Ears eine intuitive Regelung von Lautstärke und Trackanwahl. Anders verhält es sich bei True Wireless In-Ears, speziell im Sportbereich, wenn die Bedienung direkt am Hörer selbst erfolgen soll. Hier muss von filigraner Technik abgesehen werden, denn im Sport geht es durchaus mal hektisch zur Sache. Entsprechend muss auch mit Handschuhen eine Bedienbarkeit gegeben sein. Daher müssen die Bedienelemente für ein haptisches Feedback größer und robuster ausfallen, was wiederum in Sachen Optik Eleganz-Einbußen nach sich zieht.

Das Tracking und die Pulsmessung stellt bei so manchen Sport-In-Ears auch ein gerne gesehenes Feature dar. Zwar treibt der technische Aufwand einer Ohrpulsmessung die Kosten in die Höhe, aber dafür spart man sich ein umständlich anzubringendes und oftmals störendes Brustband. Auch entschädigt unter anderem die Möglichkeit, die Daten via Bluetooth®-Schnittstelle und App ans Smartphone oder an den Rechner zu übermitteln, um so eine optimale Auswertung der sportlichen Leistungen zu erhalten.

beyerdynamic Beat BYRD

Merkmale eines Allround-In-Ears

Was spricht für den Allround-In-Ear beim Sport? Sport In-Ears eignen sich ganz vortrefflich für den Sport, aber fordern aufgrund ihrer Konzeption in vielen anderen Belangen Kompromisse ein. Das lässt also im Umkehrschluss die Frage aufkommen, ob sich Allround-In-Ears nicht ebenso im Sport verwenden lassen.

Eindeutig besser ist der Tragekomfort, denn ein Allround-In-Ear ist durch die fehlenden Stabilisierungselemente deutlich entspannter zu tragen. Eine flache Bauform ist im Alltag gerade dann besonders nützlich, wenn Musik beim Entspannen im Liegen gehört werden soll. Was wird sich der eine oder andere fragen, hat das nun mit Sport zu tun? Nun, es gibt beispielsweise Yoga und bei manchen Übungen auf der Matte muss der Kopf eben auf dieser abgelegt werden.

Bei beyerdynamic haben unsere In-Ear Kopfhörer der BYRD-Familie aufgrund der speziellen Gehäusegeometrie und der flachen Bauweise einen besonders sicheren, festen und komfortablen Sitz, so dass Sporthaken nicht erforderlich werden. Auch bei Bewegung fällt das Treibergehäuse nicht aus dem Ohr. Durch die fehlenden Arretierungshaken am Ohr ergibt sich auch nicht die übliche Plackerei bei Einsetzen und Abnehmen der In-Ears.

Allround-In-Ears bieten auch den Vorteil, dass sie auf kleine Details Wert legen, die bei Sport-In-Ears eher als nebensächlich eingestuft werden. So beispielsweise das Eindringen von Cerumen, das im Laufe der Zeit die Schallaustrittsöffnung zusetzt. Statt umständlichen Reinigungsversuchen bietet sich hier die Möglichkeit, den Cerumenschutz im Sinne einer nachhaltigen Langlebigkeit auszutauschen. Der entsprechend konstruierte Aufsatz ist als Ersatzteil kostengünstig erhältlich. So muss nicht der gesamte In-Ear ersetzt werden, sondern kann lange im Einsatz bleiben.

Bei regelmäßiger und intensiver Nutzung auf dem Weg zur Arbeit, im Zug, oder bei entspannten Momenten auf dem Sofa, aber auch beim Einsatz im sportlichen Kontext bieten unsere Allround-In-Ears sowohl guten Klang als auch hohen Tragekomfort. Während sich Sport-In-Ears mit einer betonteren Spielweise im Bass hervorheben, was für mehr Motivation und Dynamik sorgen soll, bewegen sich die BYRD In-Ears mit guter Sprachverständlichkeit innerhalb eines ausgewogenen und neutral abgestimmten Klangbilds. Auch bieten sich wie beim beyerdynamic Bluetooth® In-Ear Blue BYRD, der nicht wie ein reiner Sport-In-Ear aus Gewichtsgründen auf jedes Gramm achtet, durch den Einsatz eines leistungsfähigen Akkus im Kabel auch genügend Reserven für rechenintensive Anwendungen.

beyerdynamic Beat BYRD

Was ist für mich am besten?

Die Entscheidung hinsichtlich eines Sport-In-Ears oder eines Allround-In-Ears hängt von den persönlichen Anforderungen und Erwartungen ab. Mit Sport-In-Ears lassen sich auch im Einsatz unter widrigen Bedingungen, sei es bei Wind, Wetter oder selbst bei hoher mechanischer Beanspruchung, optimale Ergebnisse erzielen, allerdings auf Kosten von Komfort und Handhabung. Wer den In-Ear gelegentlich beim Sport aber auch in Alltagssituationen nutzen will, der wird mit einem Allround-In-Ear sicherlich besser fahren. Klangliche Neutralität und Tragekomfort und eine ansprechende Optik spielen Allround-In-Ears hier in die Karten. So lassen sich sowohl sportliche als auch klangliche Ansprüche perfekt in Einklang bringen.

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