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beyerdynamic trifft IGNANT

Das Online Magazin und die Produktionsfirma IGNANT aus Berlin sind im Auftrag ihrer Kunden weltweit unterwegs, um die schönsten Orte für perfekte Bilder und Videos zu finden. Sie haben für uns das Fotoshooting mit dem Amiron wireless copper übernommen. Die Fotos überzeugen durch ihren reduzierten Look und ihre einzigartige Ästhetik.

beyerdynamic, Amiron wireless copper, IGNANT

Im Interview: Clemens Poloczek

Der Filmemacher und Gründer von IGNANT erzählt im Interview woher der Name IGNANT kommt, wie sein Tagesablauf aussieht und was sein Traumprojekt wäre.

Idylle oder Großstadt?

Clemens: Idylle

Berge oder Meer?

Clemens: Berge

Holz oder Metall?

Clemens: Metall

Lautsprecher oder Kopfhörer?

Clemens: Kopfhörer

beyerdynamic, Amiron wireless copper, IGNANT

beyerdynamic: Könntest du IGNANT kurz vorstellen? 

Clemens: Vor knapp 12 Jahren habe ich das Online Magazin IGNANT ins Leben gerufen. Das Ziel war es nie ausschließlich die größten Künstler, Designer oder Architekten zu featuren. Unser Bestreben ist es Talente und Kreativität zu fördern, in allen Bereichen. Die minimalistische Ästhetik sticht bei IGNANT denke ich am meisten heraus. Das ist unser Markenzeichen und das worauf uns die meisten Leser und Kunden ansprechen.

Parallel dazu habe ich die Produktionsfirma gegründet, weil immer mehr Firmen auf uns zugekommen sind mit dem Wunsch nach hochwertigen Produktionen.  

beyerdynamic: Woher kommt der Name? 

Clemens: Als ich die Seite damals ins Leben gerufen habe, musste ich mir natürlich auch einen Namen überlegen, aber irgendwie wollte mir einfach nichts einfallen. Da habe ich kurzerhand meinen DJ-Namen genommen.

beyerdynamic: Wie sieht dein Tagesablauf heute aus? Was treibt dich an?

Clemens: Im Laufe der Jahre hat sich meine Aufgabe in der Firma natürlich geändert. Die meiste Zeit habe ich als Creative Director gearbeitet. Für mich ging der Weg dann aber immer mehr Richtung Geschäftsleitung. Durch das wachsende Team brauchten wir einfach mehr Struktur. Ich kümmere mich um den Sales-Bereich und kommuniziere mit Kunden. Ich bin aber nach wie vor kreativ mit eingebunden, nur eben nicht mehr von Anfang bis Ende. 

„Mich pusht jeden Tag, dass ich guten Content produzieren möchte. In jeglicher Form und immer mit dem Bestreben nach hoher Qualität und einer minimalistischen, reduzierten Ästhetik.“

Wir haben sowohl Kunden aus dem kulturellen als auch aus dem kommerziellen Bereich. Das ist natürlich eine Herausforderung. Wir möchten jedes Projekt auf ein neues Level heben, aber mit dem Anspruch, dass der Kunde sich weiterhin mit seinem Produkt identifizieren kann.

beyerdynamic: Viele eurer Bilder sehen eher wie Kunstwerke statt „stumpfer Produktplatzierungen“ aus – Woher nehmt ihr eure Inspiration und wie kommt ihr auf die Arrangements?

Clemens: Das Thema Inspiration ist für uns bei IGNANT natürlich sehr wichtig! Sei es für das Magazin oder für unsere Kundenproduktionen. Das fängt an mit klassischen Magazinen, man liest oder sieht etwas und fotografiert es ab. Meistens suchen wir aber Online, sei es bei Instagram oder Pinterest. Ich habe endlos viele Ordner mit verschiedensten Themengebieten in meinem Pinterest-Board. 

Wenn dann eine entsprechende Kundenanfrage kommt, wissen wir sehr schnell in welche Richtung wir gehen können. Danach geht es weiter in die Feinabstimmung. Beim Shooting des Amiron wireless copper wurde uns schnell klar, dass der Kopfhörer an sich schon relativ „laut“ ist. Wir wollten ein reduziertes und leicht abstraktes Design, damit der Kopfhörer im Vordergrund steht. Wichtig war uns, dass man trotzdem ein wohnliches Gefühl hat und dass die Bilder zu euch passen. 

beyerdynamic: Was war dein bisheriges persönliches Highlight während eines Fotoshootings/Auftrags?

Clemens: Das ist schwierig! Dadurch, dass wir wenig in Deutschland produzieren, entstehen natürlich immer interessante Momente. Von Indien bis Singapur: da sind schon tolle Destinationen mit dabei. Wir hatten mal eine Produktion auf Island und sollten dort um 3.00 Uhr nachts die Nordlichter fotografieren. Wir waren mit einem riesigen Jeep unterwegs und hatten irgendwo im Nirgendwo einen Platten. Dadurch, dass wir schon zwei Tage produziert hatten, waren wir alle total fertig. Außerdem hat es noch in Strömen geregnet. Trotzdem hat diese Situation so viel Freude und gute Laune verursacht. Wir haben das Beste daraus gemacht. Der Fahrer hat den Reifen gewechselt und wir konnten das Shooting zu Ende bringen.

„Produktionen haben immer eine Eigendynamik. Es ist fantastisch, wenn alles trotzdem wunderbar funktioniert.“

Schöne Momente sind meistens Kleinigkeiten: wenn die Sonne nicht richtig scheint, aber der Beleuchter es so hinbekommt, als würde die Sonne perfekt auf unser Set scheinen. Jede Produktion muss neu gedacht werden. Es ist nur selten so, wie man es sich vorher vorgestellt hat. Das ist die Herausforderung.

beyerdynamic: Was wäre dein Traumprojekt?

Clemens:  Ein Traum ist es natürlich, wenn der Kunde sagt: „Wir wollen mal was Neues machen.“ Wir beginnen also auf einem weißen Blatt Papier. Wichtig ist natürlich, dass der Kunde uns vertraut und wir freie Hand bekommen. Es hat sich bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass wir dann am stärksten sind. Wir denken uns in das Projekt hinein und beschäftigen uns mit dem Kunden. Wir versuchen das Produkt aus einer neuen Perspektive zu zeigen.

beyerdynamic: Der beyerdynamic Amiron wireless copper stellt mit seinen Kupferdetails einen neuen Design-Maßstab in der Kopfhörerbranche auf – Welche Herausforderungen ergaben sich während des Shootings? Was wolltet ihr mit den Bildern ausdrücken?

Clemens: Uns ist klar, dass die Technik und Haptik des Amiron sehr hochwertig ist. Das wollten wir natürlich entsprechend mit dem Set-Design darstellen!

Wir haben schnell gemerkt, dass es nicht zu bunt werden darf, sonst wird das komplette Set zu wild. Also haben wir versucht einen edlen, reduzierter Look zu kreieren. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Kopfhörer, das war unser Ziel. Wir haben den Hörer als Stillleben gesehen und wollten diesen artistisch ins Set integrieren, aber natürlich so, dass es nicht zu abstrakt wird.

beyerdynamic: Wie würdest du beyerdynamic beschreiben?

Clemens:  Haptik, Aussehen, Technik – Alles ist sehr hochwertig. 

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