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Neue Wege des Lernens: E-Learning

Stay home and stay healthy ist das Motto dieser Tage. Auch von zuhause kann man jedoch mit der Außenwelt verbunden bleiben. Die Möglichkeiten reichen weit über ein vernetztes Homeoffice hinaus. Online lernen steht hoch im Kurs, um das eigene Wissen zu erweitern. In Anbetracht der aktuellen Situation, ist es zudem für viele Schüler, Studenten, Dozenten, Lehrer oder Seminarveranstalter derzeit die einzige Möglichkeit, Inhalte zu vermitteln oder sich anzueignen.

Doch welche Arten von E-Learning gibt es überhaupt, welche Vorteile bringt diese Art des Lernens mit sich und was muss bei der Bereitstellung von E-Learning Angeboten beachtet werden, damit diese ein Erfolg werden?  

Die Voraussetzungen für erfolgreiche E-Learning Angebote

E-Learning kommt bereits in vielen verschiedenen Bereichen ganz selbstverständlich zum Einsatz, so zum Beispiel ist es bereits ein gängiges Mittel bei Seminarveranstaltern, Fortbildungsanbietern aber auch Unternehmen. Aber es gibt auch neue Bereiche, wie zum Beispiel Schulen, die sich nun situationsbedingt mit dem Thema intensiv auseinandersetzen müssen.

Dabei ist es wichtig, dass dem Anbieter die Zielgruppe bekannt ist und Inhalte auf diese zugeschnitten werden. Des Weiteren muss sichergestellt werden, dass die Zielgruppe die E-Learning Plattform möglichst intuitiv bedienen kann. Dabei sind Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit wichtige Aspekte, um die Motivation der Teilnehmer aufrecht zu erhalten. Interaktivität ist ein weiteres Element, welches nicht unterschätzt werden darf. Durch interaktive E-Learning Elemente ist es möglich, die Teilnehmer aktiver einzubeziehen, die Inhalte spannend und abwechslungsreich zu übermitteln und somit die Motivation zu erhalten oder gar zu erhöhen.

Welche Arten von E-Learning gibt es?

Bei der Einführung von E-Learning Methoden ist es wichtig, die anzusprechende Zielgruppe im Auge zu haben. Die Lerninhalte müssen so aufbereitet und kommuniziert werden, damit es für diese Zielgruppe funktioniert. Neben den klassischen digitalen Lerninhalten, bei der die entsprechenden Inhalte über Dokumente zur Verfügung gestellt werden, durch die sich zuhause individuell geklickt wird, werden Video-Kurse oder Online-Vorlesungen immer beliebter. So kann es sein, dass onlinebasierte Vorlesungen, die nicht selten interaktiv abgehalten werden und zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfinden, für Studenten und Dozenten in der Wissensvermittlung optimal sind, aber für Berufstätige nicht die erste Wahl, da diese flexibler in der Wissensaufnahme agieren müssen. Im beruflichen Alltag kann spontan ein Meeting oder eine Telefonkonferenz dazwischenkommen und die geplante webbasierte Weiterbildung muss auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Wichtige Vorteile des E-LearningS

1. Orts- und zeitunabhängig

In der derzeitigen Situation, die insbesondere Schulen und Universitäten untersagt, Schüler und Studenten face-to-face zu unterrichten, muss auf eine ortsunabhängige Lösung zurückgegriffen werden: E-Learning.

Der wohl wichtigste Vorteil des E-Learnings ist, dass es orts- und zeitunabhängig ist und ganz einfach vom heimischen PC, Tablet oder Smartphone aus durchgeführt werden kann.

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Insbesondere auch für Berufstätige ist dies ein ausschlaggebendes Argument, da es oft schwierig sein kann, die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen zu organisieren und umzusetzen.

Auch für private Weiterbildungen ist es oft hilfreich, wenn Teilnehmer die Inhalte auch mal abends oder am Wochenende abrufen können, anstatt an fixe Termine gebunden zu sein.

2. Kostenersparnis

Klar auf der Hand liegt natürlich auch die Kostenersparnis, die mit der Wahl von E-Learning Angeboten einher geht. Da die Inhalte ortsunabhängig erlernt werden können, können Arbeitgeber hohe Reise- und Hotelkosten einsparen. Auch bei privat motivierten Weiterbildungen spart man sich Reise- und Übernachtungskosten und muss nur die webbasierte Schulung selbst finanzieren. 

Auch für Lehrende, die Onlineinhalte zur Verfügung stellen, ist dies kosteneffizienter verglichen mit persönlichen Workshops, Seminare oder Schulungen zu halten. Die initiale Erstellung des benötigten Contents ist sicherlich kosten- und zeitintensiv, bietet aber die Möglichkeit diesen über einen langen Zeitraum (abgesehen von gelegentlichen Aktualisierungen) beliebig vielen Teilnehmern zur Verfügung zu stellen.

3. Individuelles Lerntempo

Die Möglichkeit sein eigenes Tempo in der Wissensaufnahme zu bestimmen geht einher mit dem Argument der Zeit- und Ortsunabhängigkeit. Oft ist es im Alltag einfacher zu integrieren, wenn man flexibel und individuell bestimmen kann, wann und wo gelernt wird. Darüber hinaus gibt es verschiedene Lerntypen. Die einen erfassen neue Inhalte schneller, die anderen langsamer. In einem face-to-face Seminar würde man entweder mit dem Tempo der Gruppe nicht mithalten können oder schneller als der Gruppendurschnitt lernen, was ebenfalls zu Unzufriedenheit führen kann, da man das Gefühl bekommt, nicht im richtigen Kurs zu sitzen oder sich schlichtweg im Seminar langweilt.

4. Qualität und Aktualisierungen

Die dauerhafte Bereitstellung des Contents garantiert zudem, dass die Qualität des Seminars gleich bleibt und nicht mit dem Lehrer oder Referent schwankt, denn schließlich setzt jede Person andere Schwerpunkte oder fokussiert sich auf andere Details. Das kann jeder, der bereits einmal ein Seminar oder eine Vorlesung besucht hat, bestätigen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der bereitgestellte Content fortlaufend aktualisiert werden kann. So kann auf aktuelle Geschehnisse eingegangen und diese in den Inhalten berücksichtigt und entsprechend angepasst werden.

5. Erfolgsmessung

E-Learning ermöglicht es, im laufenden Kurs nach entsprechenden Kapiteln das erlernte Wissen zu testen. Das bietet den Teilnehmern als auch den Contenterstellern wertvolles Feedback zu den bereitgestellten Inhalten. Dieses regelmäßige Feedback kann zum einen motivieren und zum anderen können zielgerichteter entsprechende Inhalte nachgefasst werden. Unternehmen bietet es zudem die Möglichkeit Lernerfolge der Mitarbeiter zu kontrollieren und somit den Erfolg der E-Learning Weiterbildung zu messen. Am Ende eines Onlinekurses wird die Teilnahme meist mit einem Zertifikat bestätigt, was Teilnehmern langfristig die Möglichkeit bietet das erlernte Wissen nachzuweisen.

Nachteile des E-Learnings

Neben den vielen positiven Aspekten des E-Learning, gibt es, wenn auch nur wenige, Nachteile, die diese Art des Lernens mit sich bringt. So lässt sich argumentieren, dass durch die onlinebasierte Wissensvermittlung kein persönlicher Austausch stattfinden kann. Dies lässt sich durch z.B. interaktive Online-Vorlesungen im Rahmen des Studiums sicherlich umgehen. Dennoch ist es etwas anderes sich im selben Raum gegenüberzusitzen als nur durch Bildschirme miteinander verbunden zu sein. Darüber hinaus ist eine hohe Selbstdisziplin und Eigenmotivation des Teilnehmers gefragt, um mit dieser Lernmethodik erfolgreich zu sein. Auf der anderen Seite kann das sogar wieder als Vorteil betrachtet werden, da man selbst für seinen Lernfortschritt verantwortlich ist und somit auch seine eigene Selbstdisziplin und -organisation verbessern kann.

Die derzeitige Situation sollte als Chance für den Bereich E-Learning gesehen werden. Viele neue Möglichkeiten der Wissensvermittlung können derzeit ausprobiert und getestet werden und das volle Potenzial dieser Art des Lernens ausgeschöpft werden. 

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