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Klinkenstecker – aktuell oder schon veraltet?

Wer kennt sie nicht, die gute alte Klinke? Lange Zeit galt der Klinkenstecker als der einzig relevante Kopfhöreranschluss, der als stiftförmiger Stecker an fast allen verkabelten Hörern zu finden war. Die Miniklinke ließ sich ganz einfach an jedes Smartphone, Tablet oder jeden MP3-Player anschließen, um Musik in bester Qualität zu genießen. Über Jahrzehnte war die Klinke der Standardanschluss für Audiogeräte und im professionellen Audiobereich ist sie immer noch nicht wegzudenken.

Smartphone-Hersteller wie Apple und Co. haben jedoch mittlerweile begonnen, ihre Geräte ohne Kopfhörerbuchse zu designen. Nutzer, die dennoch nicht auf ihre Kopfhörer mit Klinkenstecker verzichten wollen, benötigen nun für diese Geräte einen Lightning oder USB-C Adapter.

Alternativ kann man auf Bluetooth®-Kopfhörer umsteigen. Welche Vor- und Nachteile die Alternativen zum Klinkenstecker jedoch haben, werden wir im Folgenden genauer erläutern.

Der Klinkenstecker: Standard im Audiobereich

Insbesondere im professionellen Audiobereich ist der Klinkenanschluss nicht so einfach wegzudenken, wie es in der Smartphone-Branche gerade der Trend ist. Auch weiterhin befindet sich an jedem professionellen Audiogerät eine Kopfhörerbuchse, über die eine exzellente Tonqualität mit kabelgebundenen Kopfhörer sichergestellt werden kann. Denn das Kabel überträgt Audiosignale unmittelbar und unverfälscht an das verbundene Audioausgabegerät, wie beispielsweise Verstärker, Lautsprecher oder Kopfhörer.

Für einen authentischen und hochwertigen Klang sollten Musikliebhaber nach wie vor auf einen kabelgebundenen Kopfhörer zurückgreifen, auf dessen stabile Verbindung immer Verlass ist.

beyerdynamic | professionelles Audioset

Alternativen zum Klinkenstecker

Weil Musik heute unterwegs oft über das Smartphone gehört wird, greifen bereits viele Nutzer auf praktische Bluetooth®-Kopfhörer zurück, die den täglichen Kabelsalat ersparen. Jedoch reicht das gängige Bluetooth® nicht an die Qualität der direkten Übertragung per Klinkenanschluss heran. Um eine gute Audioqualität garantieren zu können, setzen wir bei unseren Kopfhörern auf Bluetooth® aptX. Auch der hochwertige Amiron wireless copper garantiert mit Qualcomm® aptX™ HD und AAC – plus aptX™ LL eine latenzfreie Tonübertragung, die dank der effizienteren Komprimierung von Audiodaten möglich ist.

Weiterlesen: Buchstabensalat – Was bedeuten eigentlich die Abkürzungen SBC, APTX™ oder AAC?
Im Beitrag SBC, APTX™ oder AAC – Was verbirgt sich hinter diesen Abkürzungen erfährst du alles, was du zum Thema Audio-Codecs wissen musst.

Eine weitere Möglichkeit ist der Übertragungsweg via USB-C-Stecker. Im Gegensatz zur klassischen Übertragung mit einem Klinkenstecker, können durch den digitalen Übertragungsweg Störgeräusche oder Übertragungsstörungen oft vermieden werden.

Vor- und Nachteile der Alternativen

Ein Vorteil von Bluetooth®-Kopfhörern ist zum einen die Bewegungsfreiheit und zum anderen, dass mehrere Audioquellen mit denselben Kopfhörern gekoppelt werden können. So kann der Kopfhörer zeitgleich z.B. mit Smartphone und Computer verbunden sein. Bisher treten jedoch noch häufig Unterbrechungen aufgrund von Übertragungsproblemen auf. Das kann unter anderem daran liegen, dass sich der Sender zu weit vom Empfangsgerät entfernt.

beyerdynamic | LAGOON ANC Traveller

Einige kabellose Modelle, die nicht mit Bluetooth® aptX ausgestattet sind, klingen derzeit noch schlechter als Kopfhörer mit Klinkenstecker. Auch sind Bluetooth®-Modelle häufig teurer als kabelgebundene Geräte. Außerdem muss zusätzlich noch ein weiteres Gerät mit Strom versorgt werden. Man darf nicht vergessen, die Bluetooth® betriebenen Kopfhörer regelmäßig zuladen, sonst kann es passieren, dass der Lieblingssong mittendrin abbricht.

Einige Modelle, wie der LAGOON ANC Explorer oder Traveller, verfügen allerdings bereits über eine Akkulaufzeit von bis zu 45 Stunden ohne Nutzung von Active Noise Cancelling oder 24 Stunden mit angeschaltetem ANC. Lange Reisen können unternommen werden, ohne den Hörer währenddessen aufladen zu müssen.

Obwohl sie kabelgebunden sind, müssen USB-C-Kopfhörer im Gegensatz zu Kopfhörern mit Klinkenanschluss ebenfalls regelmäßig geladen werden.

Der USB-C-Steckplatz am Endgerät wird sowohl fürs Laden als auch für die Verbindung zum Kopfhörer genutzt, sodass Musikhören und Laden des Geräts nicht gleichzeitig möglich sind. Zwar ist der stabilere Übertragungsweg ein Vorteil gegenüber der Bluetooth®-Übertragung, allerdings kann die Koppelung von Geräten aufgrund der im Kopfhörer integrierten Soundkarte manchmal zu Problemen führen.

Der Klinkenstecker: Vor- und Nachteile

Kopfhörer mit Klinkenanschluss sind kompatibler als solche mit USB-C, da sie nicht mit einer eigenen, sondern mit der internen Soundkarte des Endgeräts arbeiten. Außerdem sind sie häufig günstiger im Vergleich zu den Bluetooth®-Modellen. Im Gegensatz zur digitalen Übertragung via USB-C müssen bei der Nutzung von Kopfhörern mit Klinkenanschluss erst digitale Daten in analoge Signale umgewandelt werden.

beyerdynamic | Klinkenstecker

Des Weiteren kann je nach Nutzungsgewohnheit das Kabel den Nutzer in seiner Bewegungsfreiheit einschränken und ist teilweise auch anfällig für Defekte wie Wackelkontakte. Wenn man gerne zwischen unterschiedlichen Audiogeräten hin und her switcht, muss man das Kabel zuvor umstecken, da der herkömmliche Klinkenstecker mit nur einem Gerät verbunden sein kann.

Kopfhörer mit Klinkenanschluss sind kompatibler als solche mit USB-C, da sie nicht mit einer eigenen, sondern mit der internen Soundkarte des Notebooks oder PCs arbeiten. Außerdem sind sie häufig günstiger im Vergleich zu den Bluetooth®-Modellen. Im Gegensatz zur digitalen Übertragung via USB-C müssen bei der Nutzung von Kopfhörern mit Klinkenanschluss erst digitale Daten in analoge Signale umgewandelt werden.

Des Weiteren kann je nach Nutzungsgewohnheit das Kabel den Nutzer in seiner Bewegungsfreiheit einschränken und ist teilweise auch anfällig für Defekte wie Wackelkontakte. Wenn man gerne zwischen unterschiedlichen Audiogeräten hin und her switcht, muss man das Kabel zuvor umstecken, da der herkömmliche Klinkenstecker mit nur einem Gerät verbunden sein kann.

Persönliche Präferenzen

Nachdem wir euch nun einige Vor- und Nachteile der Kopfhörer mit Klinkenanschluss aufgelistet und aktuelle Alternativen vorgestellt haben, muss am Ende doch jeder für sich selbst entscheiden, welches Modell am besten zu den eigenen Präferenzen passt. Für diejenigen, die Musik hauptsächlich unterwegs hören und die dabei ein Kabel als lästig empfinden, ist sicherlich ein Bluetooth®-Kopfhörer wie der Aventho wireless die beste Wahl. Mit über 30 Stunden Akkulaufzeit und einer erstklassigen Bluetooth®-Verbindung dank Qualcomm® aptX™ HD und AAC ist eine reibungslose Tonübertragung garantiert.

Weiterlesen: Erfahre hier was den Aventho wireless so besonders macht.

Auch der Amiron wireless ist für Bluetooth®-Liebhaber sicherlich eine Lösung. Für Musik nonstop wird der Armiron wireless immer mit einem Klinkenstecker ausgeliefert. Das Kabel ermöglicht, auch mit leerem Akku noch Musik hören zu können oder eine Verbindung mit Geräten ohne Bluetooth®-Kompatibilität herzustellen. So kann beispielsweise der Musik unterwegs über Bluetooth®, aber zuhause per Kabel gelauscht werden. Neben dem Amiron wireless wird auch die Designvariante Amiron wireless copper immer mit einem Klinkenstecker ausgeliefert, um ein grenzenloses Musikvergnügen zu garantieren.

Fest steht, dass der Klinkenstecker längst noch nicht obsolet ist – auch wenn einige Smartphone-Hersteller den Klinkenanschluss bereits wegrationalisiert haben. Denn bisher gibt es noch keinen passenden Nachfolger für die Klinke. Bluetooth®, USB-C oder Lightning-Anschlüsse sind zwar Alternativen, jedoch sind diese Technologien noch nicht ausgereift genug, um den Klinkenanschluss komplett zu ersetzen. Die Klinke gehört also weiterhin zum Standard.

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