Mikrofontypen: Die Arbeitsweise der Mikrofone

Grundsätzlich können Mikrofone durch ihre technische Funktionsweise unterschieden werden. Kondensatormikrofone, dynamische Mikrofone als auch Bändchenmikrofone unterscheiden sich grundlegend durch ihren jeweiligen Wandlertypen, also darin, wie die akustischen Schallwellen in elektrische Signale umgewandelt werden.

Diese drei Arten von Mikrofonen können durch verschiedene Richtcharakteristiken nochmals unterschieden werden. Somit kann für jeden Einsatzzweck die optimale Mikrofonlösung gefunden werden.

Kondensatormikrofone

Kondensatormikrofon TG V96
Echtkondensatormikrofon für Gesang: TG V96

Bei einem Kondensatorenmikrofon wird die leitfähige Membran durch den Schall in Schwingungen versetzt. Dadurch entstehen zwischen Kondensatorfolie und Kondensator Spannungsschwankungen. Da die Folienmembrane eines Kondensatormikrofons extrem leicht ist, kann sie auch feinste Schallsignale aufnehmen. Daher zeichnen sich Kondensatormikrofone durch ihren filigranen und speziell bei hohen Frequenzen fein aufgelösten Klang aus, der ausgesprochen „offen“ und „elegant“ wirkt. Dank der hohen Signalqualität sind sie heute in fast jedem Tonstudio zu finden. Kondensatormikrofone benötigen jedoch immer eine Spannungsversorgung, die meist als sogenannte Phantomspeisung vom Mikrofonvorverstärker oder Mischpult geliefert wird.

Dynamische Bändchenmikrofone

Dynamische Bändchenmikrofone

Bändchenmikrofon M 160
Bändchenmikrofon M 160

Bei Bändchenmikrofonen handelt es sich um dynamische Modelle. Dank ihrer ausgesprochen leichten Aluminium Membran ähneln ihre klanglichen Eigenschaften jedoch eher einem Kondensatormikrofon. Sie zeichnen sich durch ihre sehr saubere Transientenübertragung aus, klingen dabei aber zumeist wärmer und weicher als Kondensatormodelle. Beliebt sind sie vor allem wegen ihrer unverfärbten, natürlichen Mittenwiedergabe und der im Vergleich zu Kondensatormikrofonen wesentlich weicheren, seidigeren Wiedergabe der Höhen. Daher werden sie oftmals eingesetzt, wenn eine hohe klangliche und filigrane Auflösung gefragt ist, für die ein Kondensatormikrofon eventuell zu „hell“ oder „analytisch“ klingen würde.

Bei Bändchenmikrofonen handelt es sich um dynamische Modelle. Dank ihrer ausgesprochen leichten Aluminium Membran ähneln ihre klanglichen Eigenschaften jedoch eher einem Kondensatormikrofon. Sie zeichnen sich durch ihre sehr saubere Transientenübertragung aus, klingen dabei aber zumeist wärmer und weicher als Kondensatormodelle. Beliebt sind sie vor allem wegen ihrer unverfärbten, natürlichen Mittenwiedergabe und der im Vergleich zu Kondensatormikrofonen wesentlich weicheren, seidigeren Wiedergabe der Höhen. Daher werden sie oftmals eingesetzt, wenn eine hohe klangliche und filigrane Auflösung gefragt ist, für die ein Kondensatormikrofon eventuell zu „hell“ oder „analytisch“ klingen würde.

Bändchenmikrofon M 160
Bändchenmikrofon M 160

Dynamische Tauchspulenmikrofone

Tauchspulenmikrofon M 88 TG
Tauschspulenmikrofon M 88 TG
 

Das 1939 von Eugen Beyer entwickelte dynamische Mikrofon M19b basiert auf dem Induktionsprinzip. Dabei wird der Schall in elektromagnetische Spannungsimpulse verwandelt.

Der Vorteil eines dynamischen Mikrofons liegt in seinem robusten Aufbau, durch den es mechanischen Belastungen besser standhält. Zudem ist es angenehm unempfindlich gegenüber Trittschall- oder Handhabungsgeräuschen ist. Die im Vergleich zu Bändchen- und Kondensatormikrofonen schwerere Membran verarbeitet hohe Schallpegel wesentlich verzerrungsärmer und verringert das Übersprechen anderer ungewollter Schallquellen in der Nähe. Ergebnis sind eine enorm hohe Robustheit, hohe Rückkopplungssicherheit und ein durchsetzungsfähiger Klang. Dynamische Tauchspulenmikrofone benötigen keine Spannungsversorgung und sind bestens für Liveauftritte und hohe Pegel geeignet.

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